Hier findet Ihr mein 2007 für mein Arbeitsstipendium in Akureyri (Island) eingerichtetes Blog „polarlicht – selected views„, das ich bis etwa 2023 gefüllt hatte und inzwischen durch das „Blog / Newsarchiv“ auf dieser Seite ersetzt wurde.
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storages II

o. T. (storages II)
69 x 45 x 14 cm; papier/pappe, dispersionsklebstoff, lack -
(probleme)
es wäre ein irrtum, wenn wir meinten, weil traditionale handwerkergemeinschaften ihre fähigkeiten von generation zu generation weitergeben, wären die so tradierten fähigkeiten auch rigide festgelegt und könnten sich nicht ändern. das ist keineswegs der fall. so erfuhr die antike töpferei einen radikalen wandel, als die steinerne töpferscheibe erfunden wurde. in der folge entstanden auch neue wege, den ton hochzuziehen. doch dieser radikale wandel trat nur langsam ein. bei linux hat die entwicklung der fähigkeiten eine bescheunigung erfahren. fast täglich kommt es zu veränderungen. auch hier könnten wir wieder meinen, eine gut köchin oder programmiererin kümmere sich hauptsächlich um lösungen von problemen; um lösungen, die den erfolgreichen abschluss einer aufgabe bedeutungen; um abschließungen. doch damit würden wir der tatsächlichen arbeit nicht gerecht. wenn programmierer im linux-netzwerk einen fehler beheben, eröffnen sich ihnen neue möglichkeiten für die anwendung der software. das programm entwickelt sich ständig weiter, es ist kein fertiges objekt. bei linux besteht ein nahezu zeitgleiches verhältniss zwischen dem lösen und dem finden von problemen.
richard sennet „handwerk“
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(genau hinschauen)
hinschauen ist anstrengender als anschauen, was erklärt, dass wir über alles anschauungen und in beinahe nichts einblicke haben.
vilém flusser „ins universum der technischen bilder“
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storages
nachdem der prototyp schon im juni an eine gute freundin gegangen war, habe ich nun mit der serie der storages begonnen:

o. T. (serie: „storages“)
50,5 x 46 x 13 cm; papier/pappe, dispersionsklebstoff, lack -
danke!
anke vom beton+garten blog hatte mich ja schonmal verlinkt… danke nochmal!
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(von all den menschen)
schlaf ist unsinn. eine merkwürdige abwesenheit, die nichts zu bedeuten hat. jemand von all den menschen, die man selbst ist, ruht sich aus, die anderen bleiben wach. aus je weniger menschen man besteht, um so besser schläft man.
cees nooteboom „rituale“
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„wilderness“ installation in der ausstellung ‚reggio babele‘
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*1994 – †2008
habe gerade per telefon gehört, das unser mazda626 2,0 comprex diesel nicht mehr da sein wird, wenn ich wieder nach hause komme. der kompressor hat das zeitliche gesegnet und M. war sehr betrübt. ich würde dem treuen gefährt(en) wohl auch eine träne nachweinen, wenn es nicht nur ein auto wäre und es nicht (dieselmässig) unglaublich teuer gewesen wäre – aber das grössere problem wird ja sein einen adäquaten ersatz zu finden, mit nahezu nicht vorhandenem wenig kapital und grösseren ansprüchen (<- wörtlich genommen, da hundi ja auch gern mitfahren möchte).
wenn uns also jemand seinen superguten kombi für wenig geld abtreten möchte… gut, günstig (anschaffung, verbrauch, steuer & versicherung), möglichst eben ein kombi – gern auch ein kleinerer.
farbe: egal, marke: egal, innenraumzustand: egal (wird eh relativ schnell „angepasst“). -
sightseeing-content
reggio emilia hat eine unglaublich schöne sechseckige alt/innen-stadt:
– hunderte kleine gassen und plätze, pkw-gesperrt daher radfahrerbevölkert
– gefühlte 1000 kirchen
– jedes zweite der kleinen ladenlokale ist von einem klamottenladen belegt und unterstreicht reggios ruf als fashionzentrum (u. a. max mara kommt von hier). die hälfte der anderen sind cafés, restaurants oder bars…



…hab mir sagen lassen, das italiener ihre hunde nicht im baumarkt kaufen.




















