Jeder Mensch ist eine Welt für sich.*

 

„Die Behauptung, daß jeder Mensch einmalig sei und in sich eine unersetzliche Einzigartigkeit trage ist falsch; was mich anging, nahm ich auf jeden Fall keine Spur dieser Einzigartigkeit wahr. Man müht sich zumeist vergeblich ab, individuelle Schicksale und Charaktere zu unterscheiden. Die Vorstellung von der Einmaligkeit der menschlichen Person ist nur eine pathetische Absurdität. Man erinnert sich an sein eigenes Leben, schreibt Schopenhauer irgendwo, kaum besser als an einen Roman, den man irgendwann gelesen hat. Ja, so ist das: Kaum besser.“
(Michel Houellebecq ‚Plattform‘)

 

 

Diese überarbeitete Webseite hab ich jetzt mal freigeschaltet, auch wenn noch nicht alles perfekt ist („When too perfect lieber Gott böse“ Nam June Paik).
Optisch hat sich nicht so viel verändert, aber die Bildgrößen sind nicht mehr nur für 17Zöller ausgelegt und es läuft ein CMS im Hintergrund.
The english version of this website will hopefully come soon – you can find the former site in english here.

 

Aktuelle Ankündigungen und Bilder, sowie das Projekt „on the edge“ gibt es auch im (leider derzeit sehr vernachlässigten) Blog.

 

* Französisches Sprichwort, zurückgehend auf Napoléon III. in einem Brief (auf See) an seine Mutter:
„Jeder Mensch trägt in sich eine Welt, die sich aus allem zusammensetzt, was er gesehen und geliebt hat, und in die er immer wieder zurückkehrt, selbst wenn er eine fremde Welt durchstreift.“