Dezember 2011

(still)

alles unglück des menschen ist auf einen einzigen umstand zurückzuführen: daß er unfähig ist, still in seinem zimmer zu bleiben.

pascal

ich und die wirklichkeit

ich und die wirklichkeit
14. januar bis 4. märz 2012
ausstellung in der kunsthalle im gerhardt-von-reutern-haus, willingshausen.

anett frontzek dortmund
michael göbel kassel
barbara wrede berlin
uta zaumseil mehla

eröffnung: samstag, 14. januar 2012, 18 uhr
begrüßung: heinrich vesper, bürgermeister
einführung: anett frontzek
lesung: barbara wrede
musik: squeeze me

kunsthalle im gerhardt-von-reutern-haus
merzhäuser straße 1, 34628 willingshausen
öffnungszeiten: di – fr, 14 – 17 uhr, sa – so, 10 – 12 und 14 – 17 uhr

(viele welten)

es wohnen 800 seelen in diesem ort
es passt eine menge in 800 seelen.
viele welten, viele träume. ein gewirr von ereignissen, mut und feigheit, treue und verrat, guten stunden und schlechten.

jón kalman stefánsson “himmel und hölle”

(außer gefahr)

der junge schläft tief und fest.
er träumt vom leben, und er träumt vom tod.
manch einer, der tod ist, lebt in träumen, und desswegen kann es so schmerzlich sein, aufzuwachen. der junge kommt im dunkeln zu sich und braucht lange, um sich zurechtzufinden, zwischen traum und wirklichkeit zu unterscheiden, zwischen leben und tod. er liegt im bett und winselt manchmal wie ein verwundetes tier, schläft wieder ein, sinkt wie ein stein ins meer der träume.
manchmal ist es das beste, zu schlafen, du bist außer gefahr, die welt erreicht dich nicht. du träumst kandiszucker und sonnenschein.

jón kalman stefánsson „himmel und hölle“

andreaskirche bestwig

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