Juli 2013

ausstellungsgestaltung

zur abwechslung mal die dokumentation einer meiner angewandten auftragsarbeiten:

für das museum für sepulkralkultur habe ich das corporate design und die gestaltung der ausstellung tanz&tod übernommen. hier eine menge bilder aus der ausstellung, die noch bis zum 8. september in kassel zu sehen ist.

tanz&tod - aussenwerbung

tanz&tod - eingang in die ausstellung mit "tanzendem" vorhang tanz&tod - raum I tanz&tod - raum I tanz&tod - spiegelinstallation und fotos einer pina bausch aufführung

tanz&tod - einbau für die originalfotografien und eine tanzmaske von mary wigman (1920er jahre) tanz&tod - mary-wigman-raum tanz&tod - raum II

tanz&tod - valeska gert tanz&tod - tadashi-endo-raum tanz&tod - mittelebene und obergeschoss

tanz&tod - orpheo inszenierung mit fotografien von corinna rosteck und kulissenfragmenten aus dem kasseler staatstheater tanz&tod - ghana tanz&tod - laufsteg inszenierung für die modenschau von lena hoscheck

tanz&tod - integration der ausstellung in die dauerpräsentation des museums tanz&tod - integration der videos von samuel beckett ("das quadrat") und werner ruhnau in die dauerpräsentation des museums

der spannende katalog zur ausstellung, sowie das faltblatt und die plakate wurden vom kollegen andreas sandmann im gesamtkonzept umgesetzt und typografisch gestaltet.

tanz&tod - faltblatt + katalog

(…) Warum sich also trotzdem Tanz und Tod in vermutlich den meisten, wenn nicht allen Kulturen, so häufig verbinden, warum Tanz und Tod vom Menschen verbunden werden in Bildern, im Film, in Choreografien, dieser Frage kann man zur Zeit anhand einer vielfältigen Ausstellung im Kasseler Museum für Sepulkralkultur nachgehen, die unter dem Titel „tanz&tod“ steht – mit einem „&“ in der Mitte, das wie ein Klettverschluss wirkt. (…)

(sylvia staude, „tanzend zur letzten ruhe“, frankfurter rundschau, 9. 7. 2013)

(angeln im aquarium)

der kampf aber, selbst wenn er scheitert, ist soviel mehr, als jeder erfolg, der einem angeln im aquarium gleichkommt.

helmut krausser „uc – ultra chronos“

(angebot zur selbsterkenntnis)

ich sage nicht, dass es ein liederliches verfahren ist, aber ich möchte ihnen diese bezeichnung zur selbsterkenntnis angeboten haben.

„josef k.“, franz kafka, der process

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