Dezember 2009
(anpassung)
die anpassung unseres heutigen individuums an undurchschaubare spielregeln und vorgemachte realitäten zum preis der eigenen individualität ist mehr denn je die einzige und –scheinbar– lebensnotwendige möglichkeit, aus der sogenannten gesellschaft nicht ausgeschlossen zu sein. eines sei vorangestellt: den meisten protagonisten in kafkas romanen und erzählungen ist trotz – oder gerade wegen – aller anpassung der anpassungsprozess doch nicht gelungen.
sigrid hauser „kafkas raum im zeitalter seiner digitalen überwachbarkeit“ (vorwort)
glückwunsch!

„mein“ professor, urs lüthi, hat gestern abend im kunstverein den arnold bode preis verliehen bekommen. alfred nemeczek hat die grossartige laudatio gehalten, und die wunderbare ausstellung kann man noch bis zum 27. 12. sehen. unbedingt hingehen!









