Hier findet Ihr mein 2007 für mein Arbeitsstipendium in Akureyri (Island) eingerichtetes Blog „polarlicht – selected views„, das ich bis etwa 2023 gefüllt hatte und inzwischen durch das „Blog / Newsarchiv“ auf dieser Seite ersetzt wurde.
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„deadlock“

verschiedene materialien, 395 x 137 x 311 cm, © m. goebel 2009 -
lebenszeichen
nach arbeitsreicher zeit wird dieses wochenende dazu genutzt die neue skulptur [das riesenrad hat jetzt auch einen titel: „deadlock“] zusammenzubauen. ich habe mir dafür einen raum in einem kulturzentrum ‚gebucht‘, da mein atelier zu niedrig ist. die natürlich auftretenden technischen schwierigkeiten werden hoffentlich morgen gelöst…
unerwartete erkenntnisse des heutigen tages:
zählen ist glückssache und ‚capoeira‚ ist anstrengend – besonders wenn es im nebenraum praktiziert wird und mehrere gruppen nacheinander zu den immer gleichen klängen üben. andere scheinen freude an dieser endlosschleife zu haben, denn vor dem gebäude sammelte sich eine kleine gruppe sehr bunter langhaariger, mit entsprechenden rauchwaren und einer kleinen flöte (block-? piccolo-?), die gar furchtbar dazuleierte…hippies hate water.
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(flucht)
beim arbeiten braucht man dem leben nicht in die augen zu schauen.
carlos ruiz zafón „der schatten des windes“
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(feinde)
ignoring enemies is the best way to fight
auch jenny holzer twittert
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ausfall II
bei den modernen kommunikationsmitteln habe ich zur zeit wenig positives karma. letzte woche die e-mails (und die homepages) und heute bin ich von der mobilnetz-t-mobile-schlappe betroffen, die auf der webseite des netzbetreibers doch tatsächlich mit einem 4-zeiler gewürdigt wird. heise weiss leider auch nicht mehr.
superior western technology!
nachtrag:
ob sich das wohl bei twitter bemerkbar macht? -
wieder da…
wer klug ist, hat natürlich immer ein datenbank-backup zuhause.
wer schlampig ist (so wie ich) muss eben auf den cache von google zurückgreifen, und darf die zweieinhalb monate per copy&paste und datumsmanipulation wieder einfügen. das habe ich jetzt mal (um die historie zu sichern) gemacht. gut, das ich so schreibfaul war/bin.
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server havarie
tja, da wird man mal kurz auf januar zurückgesetzt, ohne das man etwas dagegen machen könnte… ich hoffe noch (wahrscheinlich unbegründet) auf ein ETWAS jüngeres backup seitens des dienstleisters.
mails dürften auch ne ziemliche menge (seit karfreitag) in den orkus gegangen sein – also wenn ich in den letzten tagen nicht auf kontaktversuche reagiert haben sollte, probiert es einfach nochmal, in der hoffnung, das die nerds den ganzen kram jetzt sicher und stabil wieder hergestellt haben.
nachtrag: „ich bin ein zensuropfer!“
wahrscheinlich habe ich einfach in den letzten zweieinhalb monaten zu viel kinderpronografie und illegale downloadmusik in mein kleines weblog gestellt und bin damit zum ersten opfer der phantastischen neuen internetsperre geworden!
rücksichtsvoll von frau leyen und herrn schäuble, das gar nichts weiter passiert, ausser das die bösen inhalte nicht mehr sichtbar sind: aus den augen – aus dem sinn.diese miesmacher sollten sich doch wirklich mal zurückhalten!
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grand dame

fast schon eine (sehr) kleine sammlung von arbeiten, die ich da von alison knowles aus der zeit ihrer gastprofessur in kassel habe.via thw habe ich nun erfahren das sie ab 16. april (eröffnung: von 19 bis 21 uhr) eine ausstellung in der galerie stella a. in berlin hat. thw hat über die galerie auch noch in erfahrung gebracht, das die künstlerin anwesend sein wird, und so ärgert es mich jetzt doppelt, das ich nicht dort sein kann um die grand dame des fluxus mal wieder zu sehen.
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(geschmack)
leide ich an gutem geschmack ?
unglaublich, aber fischli&weiss twittern…
edit: doch nicht unglaublich – war nur werbung! -
(albertville)
ich denke oft, die grundkrankheit dieser gesellschaft ist die narzisstische störung, unheilbar, aber mitteilbar.
passe.par.tout “counterstrike“
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„r-gespräch von zoe…“
habe heute in der matineevorstellung (zum ersten mal) “das süsse jenseits” [kanada, 1997] von atom egoyan gesehen.
grossartig. deprimierend. böse. traurig. – ich glaube vielschichtig wäre der richtige, wenn auch etwas nichtssagende ausdruck.
für alle in der nähe (also rund um ks) möchte ich desshalb auf die filmreihe in den bali/filmladen kinos hinweisen, die als begleitprogramm zur “… und cut! – todesbilder im film” ausstellung im sepulkralmuseum gezeigt wird:
“taxi driver” [usa, 1976] martin scorsese -> filmladen, 10. u. 11. märz um 21:30
“die nacht der lebenden toten” [usa, 1968] george a. romero -> filmladen, 17. u. 18. märz um 21:30
“tod in venedig” [italien, 1971] luchino visconti -> bali, 22. märz um 12:00
“dead man” [usa, 1996] jim jarmusch -> filmladen, 24. u. 25. märz um 21:30
“das siebente siegel” [schweden, 1957] ingmar bergmann -> bali, 29. märz um 12:00
“der müde tod” [deutschland, 1921] fritz lang – stummfilm mit klavierbegleitung von joachim bärenz -> bali, ostermontag, 13. april um 12:00
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friedhof
The Graveyard is a very short computer game designed by Auriea Harvey and Michaël Samyn. You play an old lady who visits a graveyard. You walk around, sit on a bench and listen to a song. It’s more like an explorable painting than an actual game. An experiment with realtime poetry, with storytelling without words.
Buying the full version of The Graveyard adds only one feature, the possibility of death. The full version of the game is exactly the same as the trial, except, every time you play she may die.via fabian (ehemals ’shesaiddestroy.org’ und jetzt mit neuem blog)
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control01.de abschaltung
ich habe meine (überwachungs-)internetseite (www.conrol01.de), die sich kritisch mit der zunehmenden überwachung des öffentlichen raumes und der gleichzeitigen selbstauflösung der privatsphäre im internet auseinandersetzte, nach über sechs jahren vom netz genommen. die wirklichkeit hat das projekt lange überholt, und die freiwillige öffentliche lokalisierung des einzelnen via gps-mobiltelefon und andere technische spielereien hatte ich so nicht vorausgesehen.
zu dokumentartionszwecken habe ich die seite noch in einem unterverzeichnis archiviert, aber die eigentliche aktion mit mailadressen, etc. ist damit beendet.





