Polarlicht Blog 2007 – 2023

Hier findet Ihr mein 2007 für mein Arbeitsstipendium in Akureyri (Island) eingerichtetes Blog „polarlicht – selected views“, das ich bis etwa 2023 gefüllt hatte und inzwischen durch das „Blog / Newsarchiv“ auf dieser Seite ersetzt wurde.

> Jahresarchiv

  • +2007 (66)
  • +2008 (88)
  • +2009 (60)
  • +2010 (58)
  • +2011 (40)
  • +2012 (29)
  • +2013 (26)
  • +2014 (18)
  • +2015 (10)
  • +2016 (16)
  • +2017 (4)
  • +2018 (10)
  • +2019 (3)
  • +2020 (1)
  • +2021 (5)
  • +2022 (8)
  • +2023 (4)

> Kategorien

  • lokaler hinweis

    heute in der kasseler hna unter der rubrik „kultur -> kurz notiert“ (s. 15). überraschend, aber nett!

    HNA_2014-03maerz_04_Seite_15

  • (expect nothing)

    my philosophy is: it’s none of my business what people say of me and think of me. i am what i am and i do what i do. i expect nothing and accept everything. and it makes life so much easier.

    anthony hopkins

  • |

    ausstellungsbesprechung

    bevor ich dazu gekommen bin die fotos der ausstellung aufzubereiten, gibts hier eine besprechung aus der badischen zeitung (dort auf der webseite auch mit bild):

    Expansive Malerei trifft auf dreidimensionale Kulturkritik
    Malerin Elke Zauner und Objektkünstler Michael Göbel zeigen im Artforum ihre gemeinsamen künstlerischen Ansätze.

    OFFENBURG. Scheinbar spielerisch haben die beiden Künstler Elke Zauner und Michael Göbel in der Galerie des Artforums die Räume bestückt. Leicht und frei kommen die Kunstwerke auf Wand und Sockel daher, als ob man daran weitermalen und weiterbauen könnte. Dabei ist alles streng geplant. Kein Bild von Zauner entsteht aus dem gestischen Strich und kein Objekt stellt Göbel mit schneller Hand zusammen. Die Malerin aus München und der Objektkünstler aus Kassel haben sich bei Symposien kennengelernt und bemerkt, dass sie künstlerisch ähnliche Ansätze haben. Dies ist ihre erste gemeinsame Ausstellung: er, 1973 in Niedersachsen geboren, Studium an der Kunsthochschule in Kassel – sie, 1972 in Bayern geboren, Studium an der Akademie für bildende Künste in München.

    Da sind die bemalten Wände und Leinwände von Elke Zauner, die quasi über sich hinausmalt. Expansiv sind die Konstruktionen, die sie zunächst auf einer Leinwand anlegt, deren Linien und Farbflächen jedoch den dafür vorgesehenen Rahmen verlassen und sich wie Baugerüste und Kräne über die gesamte Wand verteilen und ihre eigene Architektur schaffen. Perspektivische Fluchten bringen Dynamik, Farbe verleiht den Linien Hierarchie und den Flächen harmonische Muster. Der Betrachter beobachtet von seinem Standort aus den Bau einer Großstadt im Zeitraffer.

    Stillstand, Eingefrorensein als Gefühlsausdruck, vermitteln die Arbeiten von Michael Göbel. Zwei Modelle bereits ausgeführter Arbeiten liegen wie Opfer einer beendeten Freizeitkultur auf einem Sockel: das Fragment eines Riesenrads und das eines Kettenkarussells. Inhaltlich eine ebenso zufällige wie treffliche Ergänzung zum großen Wandbild von Elke Zauner, das sie Phantasialand genannt hat. Die Eindrücke habe sie beim Arbeiten im Freizeitpark bei Köln gesammelt. Auch das Riesenrad von Michael Göbel hat eine reale Geschichte. Der Künstler bezieht sich auf einen Mitte der 1980er Jahre in Plan befindlichen Rummelplatz in Prypjat, der den Angestellten des Atommeilers in Tschernobyl Abwechslung verschaffen sollte. Das Projekt ist gestoppt worden.

    Göbel schafft dreidimensionale Objekte und gibt ihnen einen einheitlichen Anstrich. Gleichmachen will er individuelle Erscheinungen, kaum mehr unterscheidbar voneinander – ob es Baukastenelemente sind, die er in seiner eierschalenfarbenen Pförtnerloge zeigt, oder Riesenrad und Karussell. Unter ihrer monochromen Hülle verlieren die Gegenstände ihre Einzigartigkeit. Göbel setzt sich kulturkritisch mit dem Individualismus auseinander. Auf der oberen Etage zeigt er seine Schmetterlingssammlung, die er selbst gebaut und einheitlich geschwärzt hat, ebenso Armbanduhren in offenen Schatullen. So entzieht er den Dingen ihre Daseinsberechtigung als bunte Schönheit oder modernes Designobjekt. Auch zeichnerisch untersucht Göbel die Grenzen des Monochromen. Mit hellen Grautönen auf weißem Papier entwirft der Künstler Stillleben, die ganz subtil ihre Komplexität entfalten.

    Künstlerkreis Ortenau: Bis 23. März Ausstellung „Raumfluchten“ von Elke Zauner (Malerei) und Michael Göbel (Skulptur/Objekt), Galerie im Artforum, Okenstraße 57, Offenburg. Öffnungszeiten: Freitag, 17 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag, 14 bis 17 Uhr. Weitere Informationen unter http://www.kuenstlerkreis-ortenau.de

  • raumfluchten in offenburg

    elke zauner & michael göbel
    23. februar – 23. märz 2014
    galerie im ARTFORUM, offenburg
    künstlerkreis ortenau e. v., okenstraße 57, 77652 offenburg

  • ist das noch punkrock?

    keks

    die besten wünsche für die feiertage und eine guten start in 2014 wünsche ich.

  • |

    „sic semper tyrannis“ bilder

    pavillon von außen 80x "lepidoptera" oliver scharfbier "sic semper tyrannis" oliver scharfbier  "warme melodie" und meine "o. t. (ölmäntel)" pavillon oliver scharfbier "alle sieben jahre" "alle sieben jahre" (detail) o. t. (serie: "destinations") "burning car" und scharfbiers "elfkommazwei kilo widerstand (sic semper tyrannis)" "elfkommazwei kilo widerstand (sic semper tyrannis)" detail "burning car"

    arbeiten von oliver scharfbier:
    sic semper tyrannis (2012, tinte/tusche auf papier, 24 x 16,5 cm, gerahmt)
    warme melodie (2013, tusche und buchdruckfarbe auf nessel, 185 x 150 cm)
    alle sieben jahre (2013, collage, metall, glas, leuchtstoffröhre, papier, 166 x 30 x 19 cm)
    elfkommazwei kilo widerstand (sic semper tyrannis) (2013, beton, eisen, holz, 24 x 19 x 19 cm + sockel)

    arbeiten von michael göbel:
    lepidoptera (aus der serie der pretiosen) (2012/2013, 80 von insgesamt 100 einzelarbeiten, bitumen-wachsgemisch und tafellack auf verschiedenen materialien, je 20 x 15 x 2 cm)
    o. t. (2010, pvc-regenjacke, lack auf mdf, ca. 60 x 30 x 170 cm und ca. 50 x 25 x 160 cm)
    o. t. (serie: „destinations“) (2008, 5 zeichnungen, marker auf papier, je 30 x 40 cm)
    burning car (2011, glas (geätzt), 80 x 120 cm)

  • |

    eröffnung im milchhof berlin

    ein „previewbild“ für heute abend:

    Milchhof

  • sic semper tyrannis
    eine ausstellung mit oliver scharfbier in berlin

    Einladung Milchhof Scharfbier Goebel

    sic semper tyrannis
    michael göbel & oliver scharfbier
    ausstellungspavillon im milchhof berlin
    21. 11. – 1. 12. 2013
    vernissage: 21. november 2013, 19uhr
    finissage: 1. dezember 2013, 17uhr
    milchhof e. v., schwedter str. 232, 10435 berlin

  • (warum man welche kunst macht)

    die leute meinen immer, sie müssten einen privat kennenlernen, und dann wissen sie auch, warum man welche kunst macht. das stimmt aber nicht. das private hat mit der kunst nur bedingt etwas zu tun.

    helge schneider

  • |

    kasseler atelierrundgang 2013

    Kasseler Atelierrundgang 2013 - Einladung

    am 28. und 29. september 2013 öffnen 82 künstlerinnen und künstler ihre ateliertüren im stadtgebiet und laden von 11 bis 19 uhr zu einem besuch ein.
    mit der standortnummer 19 werde ich am samstag, dem 28. 9. meinen kleinen arbeitsraum von 11 bis 19 uhr geöffnet haben.
    ich freue mich auf viele besuche und gespräche in der breitscheidstr. 42 im dachgeschoss.
    weitere infos unter: www.atelierrundgang.net

  • (berühmt)

    ich habe dreißig jahre gebraucht, um über nacht berühmt zu werden.

    harry belafonte

  • |

    (verzweiflungstat)

    amok ist die pure verzweiflungstat, gegen etwas anzurennen, gegen das man nur verlieren kann.

    georg schramm in der taz

  • ausstellungsgestaltung

    zur abwechslung mal die dokumentation einer meiner angewandten auftragsarbeiten:

    für das museum für sepulkralkultur habe ich das corporate design und die gestaltung der ausstellung tanz&tod übernommen. hier eine menge bilder aus der ausstellung, die noch bis zum 8. september in kassel zu sehen ist.

    tanz&tod - aussenwerbung

    tanz&tod - eingang in die ausstellung mit "tanzendem" vorhang tanz&tod - raum I tanz&tod - raum I tanz&tod - spiegelinstallation und fotos einer pina bausch aufführung

    tanz&tod - einbau für die originalfotografien und eine tanzmaske von mary wigman (1920er jahre) tanz&tod - mary-wigman-raum tanz&tod - raum II

    tanz&tod - valeska gert tanz&tod - tadashi-endo-raum tanz&tod - mittelebene und obergeschoss

    tanz&tod - orpheo inszenierung mit fotografien von corinna rosteck und kulissenfragmenten aus dem kasseler staatstheater tanz&tod - ghana tanz&tod - laufsteg inszenierung für die modenschau von lena hoscheck

    tanz&tod - integration der ausstellung in die dauerpräsentation des museums tanz&tod - integration der videos von samuel beckett ("das quadrat") und werner ruhnau in die dauerpräsentation des museums

    der spannende katalog zur ausstellung, sowie das faltblatt und die plakate wurden vom kollegen andreas sandmann im gesamtkonzept umgesetzt und typografisch gestaltet.

    tanz&tod - faltblatt + katalog

    (…) Warum sich also trotzdem Tanz und Tod in vermutlich den meisten, wenn nicht allen Kulturen, so häufig verbinden, warum Tanz und Tod vom Menschen verbunden werden in Bildern, im Film, in Choreografien, dieser Frage kann man zur Zeit anhand einer vielfältigen Ausstellung im Kasseler Museum für Sepulkralkultur nachgehen, die unter dem Titel „tanz&tod“ steht – mit einem „&“ in der Mitte, das wie ein Klettverschluss wirkt. (…)

    (sylvia staude, „tanzend zur letzten ruhe“, frankfurter rundschau, 9. 7. 2013)

  • (angeln im aquarium)

    der kampf aber, selbst wenn er scheitert, ist soviel mehr, als jeder erfolg, der einem angeln im aquarium gleichkommt.

    helmut krausser „uc – ultra chronos“

  • (angebot zur selbsterkenntnis)

    ich sage nicht, dass es ein liederliches verfahren ist, aber ich möchte ihnen diese bezeichnung zur selbsterkenntnis angeboten haben.

    „josef k.“, franz kafka, der process

Nach oben scrollen