Hier findet Ihr mein 2007 für mein Arbeitsstipendium in Akureyri (Island) eingerichtetes Blog „polarlicht – selected views“, das ich bis etwa 2023 gefüllt hatte und inzwischen durch das „Blog / Newsarchiv“ auf dieser Seite ersetzt wurde.
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(weniger allein)
Damit sich alles erfüllte, damit ich mich weniger allein fühlte, brauchte ich nur zu wünschen, daß am Tag meiner Hinrichtung viele Zuschauer dasein würden und daß sie mich mit Schreien des Hasses empfangen.
A. Camus „Der Fremde“
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Stufen
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(freies Spiel)
Fruchtbar ist ein Augenblick, welcher der Einbildungskraft freies Spiel läßt.
Je mehr wir sehen, desto mehr müssen wir hinzu denken können. Je mehr wir dazu denken, desto mehr müssen wir zu sehen glauben.Gotthold Ephraim Lessing „Laokoon oder über die Grenzen der Malerei und Poesie“
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in progress (Statusupdate)
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(Stein und Spiegel)
AUSSTELLUNG I
(Entwurf zu einem Denkmal)Das Monument ist ein Monument für seine eigene Vergessenheit. Und bekommt erst Sinn, wenn es niemanden gibt, der ihm Sinn geben kann. Es ist der Stein, den du in der Hand hälst. Den du nie erfassen wirst. Nur der Spiegel zeigt stets die richtige Zeit. Wenn der Stein sich spiegelt, ist es nicht aus Eitelkeit. Der Spiegel verrät alles, der Stein nichts. Was zu wissen du begehrst, es ist wie Stein und Spiegel.
Tor Ulven „Das allgemein Unmenschliche“ 1991
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2016
Neustart.
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(Dummheit)
Die Dummheit, mit der wir es hier, in Dresden und anderswo, zu tun haben, ist also nicht eine des Geistes, jedenfalls nicht in erster Linie. Es geht nicht um einen Mangel an Intelligenz: In diesem Sinne dumme Menschen können sehr intelligent sein – oder sagen wir besser: schlau? Nein, es geht um Seelendummheit, und um, wie Musil sagte, die Dummheit als »Gefühlsfehler«, die ihren Ursprung in Furcht vor dem Leben, in Angst vor der Zukunft, ja, in Panik hat. Und in der Unfähigkeit, damit auf andere Art als hassend umzugehen.
(Axel Hacke im SZ-Magazin)
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92 TeilnehmerInnen öffneten ihre Ateliers
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(Leitmotiv)
Keine Hoffnung zu brauchen, um anzufangen, und keinen Erfolg zu brauchen, um auszuharren. Ich finde, das sollte eigentlich das Leitmotiv sein.
(Ludwig Mies van der Rohe)
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Der Atelierrundgang 2015
war in den letzten Wochen zentrales Beschäftigungsthema. Die Vorbereitung & Planung, die Printprodukte und vor allem die Webseite, die aufgrund der App eine Datenbankbasis bekommen mußte. Das haben die Kollegin Karin Thielecke und ich aber jetzt einigermaßen zeitig hinbekommen, und die Materialien werden gerade an die Teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler verteilt. Es ist also (fast) alles vorbereitet für das Wochenende – bleibt noch die Einladungen rauszuschicken (und natürlich das Atelier in einen präsentierbaren Zustand zu bringen).
Kasseler Atelierrundgang 2015 | 92 KünstlerInnen an 53 Standorten öffnen ihre Ateliers
Ich werde am Samstag, den 19. September mein Atelier von 11 bis 19 Uhr geöffnet haben und bin die Standortnummer 38 des Kasseler Atelierrundgangs.
Weiter Infos gibt’s auf der Webseite: www.atelierrundgang.net und für die Rundgangstage auf dem Smartphone empfehle ich die neue (Web-)App: www.atelierrundgang.net/app. -
Exdozent
…noch nicht ganz, aber das Hochschulengagement ist so gut wie beendet.

sharing time Ich habe sehr viel Spaß mit den Kolleginnen und Kollegen gehabt und viel gelernt. Die Arbeit mit den Studierenden hat mich stärker gefordert als vorher angenommen, wenngleich mein Erfahrungs- und Wissensvorsprung in den meisten Fällen durchaus noch recht groß war. Aber auch (besser: gerade) interessierten Menschen muss man einiges bieten, um sie weiter zu bringen. Ich denke ich habe das zumindest bei einigen „meiner“ BasisstudentInnen ganz ordentlich hinbekommen. Auch das hat mir viel Spaß gemacht!

von oben herab Überraschend für mich ist tatsächlich das Durchschnittsalter der ErsemesterInnen gewesen, aber G8 und der Wegfall der Wehr(ersatz)zeit bedeutet für die Hochschulen natürlich eine Verjüngung der Studienanfänger. Glücklicherweise bin ich von Elternabenden durch das Fehlen Minderjähriger (knapp!) verschont geblieben, aber in anderen Fächern sind auch solch seltsame Auswüchse wohl durchaus üblich.
Jürgen Klauke, mit dem ich während der Vorbereitung seiner Ausstellung bei uns in der Galerie Coucou zusammentraf, meinte dazu verwundert, wie so junge Menschen denn Kunst machen könnten – „die haben doch noch gar nichts weggeschmissen!“.
Interessanter Ansatz, dass man erstmal einiges im Leben hinter sich gelassen haben sollte um eine weiterführende, künstlerische Auseinandersetzung zu führen. -
…start over

Eigentlich bin ich ja so stark in Projekte und Lehre eingespannt das keine Zeit für die eigene Arbeiten bleibt, aber Tests und Versuche müssen dann doch sein. (Schnell ein Foto posten, damit es wahr ist!)Wenn meine Studenten dann den Rundgang hinter sich haben wird mein Atelier vom Abstellraum auch wieder zum Arbeitsraum!
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Belgien
Wir sind mit den StudentInnen in Brüssel gewesen. Kunst gucken. Spass haben. Nette Menschen treffen. Brüssel kennenlernen. – sowas halt.
Bei einem Abstecher nach Antwerpen (danke Jens!) habe ich neben netten Menschen auch noch dieses ganz wunderbare Bier kennen gelernt, das mich (trotz Schwarzlicht) an den Kollegen Weitzmann erinnerte.
Wollt‘ ich nur berichten. Für mehr bleibt derzeit keine Zeit. Leider.
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The pen is mightier than the sword
(Edward George Bulwer-Lytton, 1803 – 1873)
#JeSuisCharlie -
(Arbeiten am Selbst)
Wo die die Normen verblassen, beginnt die Arbeit am Selbst.
(Ulrich Beck, 1944 – 2015)














